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Pocket Percussion Project

Bild: © Rinner


Haben Sie schon einmal etwas von einer „Speditionsetüde“ gehört? Nein, nicht „Revolutionsetüde“, sondern den vom am Klavier sitzenden Kabarettisten Jörg Martin Willnauer erfundenen Begriff. Diese „Übung im Transportieren“ ist zwar bei Klavieren am heftigsten (und wird daher dort fast immer von Profis übernommen), es gibt aber eine leidgeprüfte Spezies von Musikern, zu deren Tagesgeschäft oft das ausufernde und mühselige Transportieren und umständliche Auf- und Abbauen ihres manchmal voluminösen Instrumentariums gehört: Die Schlagwerker!

Muss das so sein? Könnten die Komponist*innen nicht einmal Stücke für Perkussionist*innen schreiben, wo man nicht immer das „große Besteck“ braucht, sondern kleine Instrumente, leicht in der (Jacken-)Tasche oder zumindest in der kleinen Tragtasche transportierbar?

Sie können (es zumindest versuchen …)! So werden klangliche Finessen, anspruchsvolle Strukturen und spieltechnische Herausforderungen aus einer Fülle von Klein-Percussion-Instrumenten herausgezaubert in Stücken der „anderen saite“ -Komponist*innen Alyssa Aska, Siavosh Banihashemi, Se-Lien Chuang, Klaus Dorfegger, Ernst Christian Rinner, Martin Ritter und Andreas Weixler.

Als fulminantes Percussion-Trio spielen Manuel Alcaraz Clemente, Grilli Pollheimer und Igor Gross.

Und es muss sich nicht immer reimen (wie bei Georg Kreisler):

Und halte bereit mein Triangel …
Ja, an Zeit hab’ ich keinen Mangel
(Ernst Christian Rinner)

Programm:

Alyssa Aska: all the gods are three
Siavosh Banihashemi: Siganeh 18
Se-Lien Chuang: stirring mood
Se-Lien Chuang: to simply be
Klaus Dorfegger: Additive Strategien
Ernst Christian Rinner: Mycelium
Martin Ritter: thrīga
Andreas Weixler: 640

Interpreten:

Manuel Alcaraz Clemente, Grilli Pollheimer und Igor Gross, Schlagwerk

Mittwoch, 17. Juni 2026
Beginn: 19:30 Uhr
Barocksaal des Priesterseminars, Bürgergasse 2a, Graz
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die akusmatische saite

Werke aus dem Bereich der elektronischen Musik.


Acht Komponist:innen des Grazer Vereins die andere saite stellen Werke aus dem Bereich elektronische Musik vor. Von der Fixed Media-Komposition bishin zum Generative Audiovisual lotet das Programm ein weites Spektrum an Möglichkeiten der modernen Computermusik aus und beleuchtet aktuelle ästhetische Standpunkte der Grazer Szene für Neue Musik.

Daniel Mayers Werkreihe Matters, 2025 bei Cero Records erschieden, bildet den Rahmen des Konzertabends, aus der zwei Stücke erstmals in Graz zur Aufführung gelangen. Se-Lien Chuang und Andreas Weixler steuern Werke bei, die während eines künstlerischen Aufenthalts in Schweden entstanden. Darüber hinaus ist mit einem Stück von José Luis Martinez auch eine Arbeit der jüngsten Generation zu hören.

Klangregisseur Benedikt Alphart bespielt den Cubus mit einem minutiös aufeinander abgestimmten Ensemble aus Lautsprechern und macht den Ort zu einem eindrucksvollen Auditorium.

Programm:

Alyssa Aska: Blizzaga
Siavosh Banihashemi: Palomar
Se-Lien Chuang: scenic soundings_the engines roar
José Luis Martínez Morales: Die Geburt der Tragödie
Daniel Mayer: Matters 8 & 10
Christoph Renhart: Music With Moons
Martin Ritter: Icicles
Andreas Weixler: asymmetric stamina

Benedikt Alphart Klangregie

Freitag, 16. Jan. 2026, 19:30
KULTUM (im Cubus)
mariahilferplatz 3, 8020 graz