Komponist aus Brasilien, mit Arbeitsschwerpunkt im Bereich Klangfarbe und Raum. 2014 schloss er mit Auszeichnung das „Konzertexamen“ Studium an der MH-Stuttgart (C.J.Walter – u. Stroppa). Diverse Kompositionspreise und Aufträge (u.a. Minas Gerais Philharmonie, „CordaNova” Gitarrenquartet, SWR-Vokalensemble). Kompositionslehrer für Anfänger an der UFMG (2007-8) in Belo Horizonte; 2008-12 war er dort auch Initiator/Leiter des Festivals für Neue Musik „eu gostaria de ouvir”. 2015 “Kunstpreis Berlin – Musik” (AdK) und “Irino Prize” (Tokyo). Seine vielen Nebeninteressen u.a. im Bereich der Experimentellen Kunst, Philosophie und Meditation klingen auf seinen letzten Musikwerken nach.
Juan Pablo Trad Hasbun, geb. 1978 in Mexico City, Kontrabassstudium am Mannes College of Music in New York und bei Petru Iuga an der KUG. Er tritt regelmäßig in diversen Formationen wie dem Ensemble Interface und Black Page Orchestra auf. Als Solist hat er zahreiche Werke junger KomponistInnen uraufgeführt und nahm als Improvisator an diversen Musik- und Kunstfestivals teil. Er ist Preisträger des Kompositionswettbewerbs der internationalen Kammermusiktage Raumberg. Kompositionsstudium bei Gerd Kühr, Pierluigi Billone und Alexander Stankovski an der KUG. Sein Orchesterwerk »Ein befreiter Mensch« wurde 2017 im Grazer Musikverein im Rahmen des Konzerts für Menschenrechte erfolgreich uraufgeführt und vom ORF gesendet.
Orestis Toufektsis (GR) wurde 1966 in Taschkent (Usbekistan) geboren. Er studierte ab 1986 Klavier, Harmonielehre und Kontrapunkt am Konservatorium und parallel dazu Vermessungswesen an der TU Thessaloniki (Griechenland). Ab 1993 Kompositionsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz bei Gerd Kühr.
Preise und Auszeichnungen (u.a. Kompositionspreis der Stadt Klagenfurt 1995, Musikförderungspreis der Stadt Graz 2007). Gründungsmitglied des Ensembles artresonanz.
Aufführungen u.a. bei crosstalks 2019, Days of Macedonian Music 2019, outhear 2019 & 2018, 7th new music festival Nikosia 2019 & 2018, musikprotokoll 2018 & 2012, off borders 2018, tectonics 2017, tage neuer musik graz 2014, biennale zagreb 2013, HDS 2010, PhotoBiennale 2008, soundings2008 (Austrian Cultural Forum London), ηχοσυγκυρία/echosigiria 2002 u.a. Portrait-Konzert beim Kulturzentrum bei den Minoriten 2004. Zusammenarbeit u.a. mit Ensembles wie ensemble artresonanz, ensemble zeitfluss, szene instrumental, Stadler-Quartett (ÖNM), Tetras Quartett, RSO-Wien, ensemble dissonart, guts’n’faders, Städtisches Symphonie Orchester Thessaloniki und Mitglieder des klagforum-Wien.
2007-08 Gast-Komponist am Institut für Elektronische Musik der Kunstuniversität Graz (Kompositorische Aspekte selbstähnlicher Strukturen). Teilnahme an den Projekten Algorithmische Komposition im Kontext Neuer Musik (2010) und Point/Patterns of Intuition (2011-2014).
Seit Oktober 1999 unterrichtet er Tonsatz und Musiktheorie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Seit 2017 ist er künstlerischer Ko-Leiter bei Symposium und master class für Komposition outhear, new music week (Larissa/Griechenland).
27.11.13: Alte Saiten 25.01.11: Klavierquartett 22.04.10: stadler quartett 05.06.09: Sextett der besonderen Art 10.03.08: Percussion 12.06.07: Audio/Video 007 03.05.07 (Thessaloniki) und 07.05.07 (Graz): Großes Jubliläumskonzert 27.03.06: Violoncello solo 30.11.05: 5 female voices 18.11.04: die andere saite meets artresonanztrio 17.12.03: voices + instruments 12.11.02: ... für vier Hände und zwei Klaviere 29.05.02: Streichtrio 10.05.01: Tea for one 19.04.01: Ästhetik des Verschwindens 02.03.00: Der indifferente Modus der Vergangenheit 12.10.99: Tetras Streichquartett 21.05.97: Jubiläumskonzert 10 Jahre 08.03.96: Streichquartette II
20.10.00: Streichquartette zur Jahrtausendwende
16./17.06.00: Sukkulentenkonzert
02.03.00: Der indifferente Modus der Vergangenheit
06.12.98: Jubiläumskonzert 11 Jahre
05.05.98: Ein Dialog zwischen Echos
in Wien geboren. Nach dem Violin- und Kompositionsstudium begann er seine Lehrtätigkeit für Violine, Musiktheorie und Arrangement am Johann-Joseph-Fux Konservatorium Graz. 1990 und 1996 war er Stipendiat der Internationalen Darmstädter Ferienkurse. 1996 wurde Schaufler mit dem Musikförderungspreis der Stadt Graz ausgezeichnet, 1999 erhielt er den Österreichischen Staatsförderungspreis. Er ist Mitglied bei den Komponisten-vereinen „die andere saite“ und Steirischer Tonkünstlerbund. Schaufler erhielt Aufträge unter anderem von der Grazer Oper, dem Musikfestival styriarte, dem Festival steirischer herbst, styria cantat I-VIII, Lutoslawski Festival (Polen), internationaler Chorwettbewerb Spittal 2014, Ave Verum internationaler Chorwettbewerb Baden 2017, Musikverein Wien 2014, 2017, 2019, Symphonieorchester Osijek 2018, österreichisches Bundesjugendsingen 2013 und 2017, Münchner Symphoniker 2018 und 2019, ARACA (Austrian-Russian-Asian Culture Association) 2019, und u.a. von den Ensembles zeitfluss/Graz, reconsil/Wien, die reihe/Wien.
geb. am 24. 12. 1968 in Oslo / N 1993 – 1999 Kompositionsstudium an der Kunstuniversität Graz bei Gerd Kühr und Beat Furrer
andere saite-Projekte
28.04.16: Les Lieds 10.03.08: Percussion 30.11.05: 5 female voices 12.05.05: ungleich rauh 12.11.02: ... für vier Hände und zwei Klaviere 19.04.01: Ästhetik des Verschwindens 20.10.00: Streichquartette zur Jahrtausendwende 15.03.99: Unser Zeitmaß heißt nie 08.03.96: Streichquartette II 12.12.94: Trio-Konzert
Geboren 1968 in Teheran. Unterricht in Klavier, Gehörbildung und Harmonielehre. Ab 1987 Studium der Laborwissenschaft an der Universität für wissenschaftliche Medizin in Iran. Ab 1988 Setarspiel, persische Musiktheorie und Improvisation Mitarbeit bei Rundfunk und Fernsehen. Seit 1995 Kompositionsstudium in der Klasse Professor Beat Furrer an der Musikhochschule Graz.
2001 Musikförderungspreis der Stadt Graz, 2002 Diplomprüfung im Hauptfach Komposition, Magisterarbeit über „Mikrotonalität in der persischen Musik“. 2003 Staatsstipendium für Komponisten der Republik Österreich Begründer des Verein: Nava-ye Iran – Persische Musik in Österreich. Zusammen mit Edo Micic und Clemens Frühstück Mitbegründer des Vereins Zeitfluss- ein Ensemble für zeitgenössische Musik. Seit 2003 Doktoratsstudium am IEM Graz und am IME Graz. Seit 2004 Ehrenmitglied des Kulturbeirates Stadt Graz – sparte Ernste Musik.
andere saite-Projekte
27.10.07: Kontrabass solo 27.03.06: Violoncello solo 21.05.04: Oboe solo 17.12.03: voices + instruments 15.11.01: Duo de Guitarras 10.05.01: Tea for one 19.04.01: Ästhetik des Verschwindens 20.10.00: Streichquartette zur Jahrtausendwende 02.03.00: Der indifferente Modus der Vergangenheit 18.05.99: Sax Quadrat goes andere saite 20.04.99: Aus dem Nichts 15.03.99: Unser Zeitmaß heißt nie 05.05.98: Ein Dialog zwischen Echos
Antonis Rouvelas wurde 1987 in Papadianika (Griechenland) geboren und lebt seit 2012 in Graz, Österreich. Er promovierte im Bereich Multimedia-Komposition an der Aristoteles-Universität Thessaloniki – Department of Music Studies, mit einem Schwerpunkt auf der Verbindung von Klang, Video und Licht. Zudem absolvierte er ein Masterstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz bei Beat Furrer sowie ein Bachelorstudium in Komposition an der Aristoteles-Universität Thessaloniki – Department of Music Studies bei Dimitri Papageorgiou.
Als Komponist arbeitet er in den Bereichen Kammermusik, Multimedia, Musik für Theater, elektronische Musik und improvisierte Musik. Seine Werke wurden von zahlreichen Ensembles und Organisationen aufgeführt und in Auftrag gegeben, darunter das Athens State Orchestra, die Ensembles Musikfabrik, Schallfeld, DissonArt, Airborne Extended und Between Feathers sowie die Organisationen European Recorder Players Society, Open Music und New Greek Composers Nowadays. Rouvelas wurde für Kompositionswettbewerbe, Calls for Scores, geschlossene Seminare und Stipendien ausgewählt, darunter der 5th PanHellenic Composition Competition in memory of Dimitris Dragatakis (2. Preis, 2012), das Tellogleion Arts Institution (Stipendium, 2013), Composer Collider Europe mit dem Ensemble Musikfabrik (2017), der Microfest-Wettbewerb (Prag, 2019), das BMKÖS Arbeitsstipendium (2021) und das BMKÖS Startstipendium (2022). In der ersten Juliwoche 2023 wurde Rouvelas als ARTface of the Week des Landes Steiermark vorgestellt.
Lichtdesign und Lichtregie sind jüngere Bereiche seiner künstlerischen Praxis, haben sich jedoch rasch entwickelt. Seit 2022 wurde Rouvelas mit dem Lichtdesign für mehr als 30 Produktionen beauftragt, darunter die Multimedia-Performances Seems like a portal, Synesthetika, Alive und Qu4D, die Theaterproduktionen Traum:A:Welt und Pandora ausgebuxt sowie die Festivals BrückenBauen und EnjoyFest. Seit 2026 ist Rouvelas Vorsitzender des Vereins NOW! Oper der Gegenwart, einer Organisation zur Förderung zeitgenössischer musiktheatralischer und multimedialer Formen.
Rouvelas beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit modaler Musik auf Zupfinstrumenten. Ausgehend von griechischer traditioneller und Volksmusik erweiterte er seine musikalische Praxis später auf die Musiken des Ostens. Derzeit tritt er mit mehreren in Graz ansässigen Musikgruppen auf und ist Vorsitzender des Vereins Echos – Eastern-oriented Music Association for Eastern-oriented Music, der verschiedene kulturelle und pädagogische Projekte organisiert und leitet. Darüber hinaus verfügt Rouvelas über umfangreiche Erfahrung in der freien Improvisation auf verschiedenen Instrumenten.
geb.29.September 1961 Studium in Graz (Germanistik, Musikpädagogik, Komposition bei Hermann Markus Preßl) Neben einzelnen Konzertbeiträgen (u.a. bei den Reihen “die andere saite”, “open music”) Einzelprojekte (u.a.”Elementarfestival”, “Von Willkür, Kalkulation und Stille”, “Damen.Kontakte” [auch auf CD], “haut-nah”)
ander saite-Projekte
20.03.09: Xylo, Vibra, Marimba & Co. 29.01.09: MusikFabrikSüd 07.03.07: Harfe+Viola+Klarinette? 12.05.05: ungleich rauh 15.11.01: Duo de Guitarras 10.05.01: Tea for one 19.04.01: Ästhetik des Verschwindens 16./17.06.00: Sukkulentenkonzert 18.05.99: Sax Quadrat goes andere saite 15.03.99: Unser Zeitmaß heißt nie 28.04.98: Begegnungen im unfreien Raum 12.12.94: Trio-Konzert 27.04.94: Wohltemperierte Obertöne 08.11.93: Liebeslieder 26.05.93: Brassquintett 05.10.90: Austauschkonzert 14.03.89: Aeolus-Quintett 27.05.88: Violine und Klavier 24.01.08: A Day in Life