1979 – 1981: Studium der Chemotechnik an der Technische Universität Graz 1985 – 1989: Studium der Musikwissenschaft und Philosophie an der Karl-Franzens-Universität Graz 1986 – 1991: Studium Musiktheorie und Komposition bei Younghi Pagh-Paan und Beat Furrer an der Kunstuniversität Graz
In der Verwendung von äußerst reduziertem musikalischem Material sucht Sigrid Riegebauer ihre kompositorische Aufgabe, um innerhalb dieser selbst gesteckten Einschränkung unerwartete Auswege und Gestaltungsmöglichkeiten zu finden. „Je größer die Reduktion des Klang- und Ideenmaterials ist, desto spannender wird für mich die Herausforderung, die Spielregeln so zu gestalten, dass Vielfalt innerhalb der Einfachheit entsteht“, beschreibt die Komponistin selbst ihre Herangehensweise, die für sie nicht nur ernste Auseinandersetzung, sondern auch spielerischen Umgang birgt.
Christof Ressi wurde 1989 in Österreich geboren. Er studierte Komposition, Jazzkomposition und Arrangement sowie Computermusik. Er lebt und arbeitet als freischaffender Künstler und Softwareentwickler in Graz.
Sein künstlerisches Schaffen umfasst verschiedene musikalische Bereiche, darunter Neue Musik, Jazz, experimentelle Elektronik und Medienkunst. Er arbeitet regelmäßig für Theater- und Tanzproduktionen, außerdem ist er als Arrangeur in unterschiedlichen Musikrichtungen tätig, von Big-Band bis hin zur Filmmusik.
Er war Gastkomponist im Rahmen des künstlerischen Forschungsprojekts GAPPP an der Kunstuniversität Graz, wo er sich mit den künstlerischen Möglichkeiten explorativer Computerspielwelten beschäftigt. Die daraus entstandenen Arbeiten konnte er bisher auf internationalen Konferenzen wie „klingt gut! symposium on sound“ in Hamburg (2017) und „NIME – New Interfaces for Musical Expression“ in Virginia (2018) präsentieren.
Gemeinsam mit dem Klarinettisten Szilard Benes tritt er regelmäßig als Duo mit audio-visuellen Kompositionen und Improvisationen auf.
Er ist aktiv an der Weiterentwicklung der Open-Source-Programme Pure Data und SuperCollider beteiligt.
Seine Musik wurde u. a. in Österreich, der Schweiz, Schweden, Mexiko, Japan, China, England und den USA aufgeführt.
Er erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, darunter den Musikförderungspreis Graz, das Andrzej-Dobrowolski-Kompositionsstipendium des Landes Steiermark sowie den SKE-Publicity-Preis.
Gerhard Präsent, *1957 in Graz, studierte Orchesterleitung bei Milan Horvat, Komposition bei Eröd Iván und Jazztheorie und Arrangement bei Dieter Glawischnig an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz Graz.
Vielfältige dirigentische Tätigkeiten, besonders von zeitgenössischer Musik und eigenen Werken; verheiratet mit der Geigerin Sigrid Präsent-König, Gründer und künstlerischer Leiter des ALEA-Ensembles, zahlreiche Konzerte, Rundfunk und CD-Aufnahmen.
Martin J. Pichler, geboren in Graz, studierte Musikerziehung, sowie Komposition bei Beat Furrer und Richard Dünser. Seine Werke kamen u.a. beim Grafenegg Festival, bei der Jeunesse in Wien, im Rahmen von Styria Cantat und beimViertelfestival NÖ zur Aufführung. Er ist Preisträger des Ernst und Rosa von Dombrowski Stiftungspreises für Musik (Komposition), 2009 erhielt er den Musikförderungspreis der Stadt Graz. 2010 erhielt er das START-Stipendium für Musik. Seit 2011 lehrt er an der Kunstuniversität Graz.
Papageorgious Musik präsentiert eine kontinuierliche Auseinandersetzung zwischen dem Selbst und dem Anderen und die Fließfähigkeit ihrer Beziehung. Der Kern seiner Arbeit dreht sich um bestimmte Themen: Zeit, Identität / Ähnlichkeit / Unterschied, Wiederholung, Erinnerung und Ordnung. Papageorgiou nimmt das Konzept der Erinnerung – wie wir die Vergangenheit betrachten – nicht als getreue Rekonstitution wahr, die von Nostalgie getrieben wird, sondern unter dem Gesichtspunkt ihrer kreativen Dimension, dh als eine ständig aktualisierte Rekonstruktion der Vergangenheit aus der Sicht der Gegenwart und durch einen Prozess der ständigen Neuformulierung. Alle musikalischen Ideen sind unvollkommen und verletzlich, vergänglich und verzerrt. Sie sind ständig im Fluss und werden ständig überarbeitet.
Derzeit ist er außerordentlicher Professor für Komposition und wurde 2007 an das Department for Music Studies der Aristoteles-Universität Thessaloni berufen. Als Komponist war er Gast an verschiedenen Universitäten, wie der Hannoverschen Hochschule für Musik, Theater und Medien, Musikuniversität und Drama in Graz, Universität Iowa, Universität Nevada in Reno, Universität Istanbul Bilgi, Universität Teheran. Seit 2017 ist er Mitglied der Fakultät der Delian Academy for New Music, einer internationalen Sommerakademie für Komponisten und Klangkünstler, die unter der Schirmherrschaft von Georges Aperghis kuratiert wird.
Er studierte Komposition bei Hermann Markus Pressl und Andrej Dobrowolski an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz, Österreich. Von 1998 bis 2002 hatte er ein Präsidialstipendium der University of Iowa, USA, für einen Ph.D. in Komposition mit Donald Martin Jenni, Jeremy Dale Roberts und David Karl Gompper.
Seine Musik trat auf Festivals, Konferenzen und Konzerten in Österreich, Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz, Italien, Frankreich, Spanien, Finnland, Russland, Griechenland, Zypern, Serbien, Kroatien, Argentinien, Iran, der Türkei und mehreren Staaten der USA auf ( NY, IL, CA, FL, MI, IA, OH, GA, usw.).
Er ist künstlerischer Co-Direktor der outHEAR New Music Week in Larissa, Griechenland, einem Kompositionssymposium und einer Meisterklasse mit dem Ensemble Klangforum, und künstlerischer Leiter des inBetween, ein interdisziplinäres Festival für Sound, Video und Performance in Thessaloniki, Griechenland.
«Broken Slide – Into the Mouth of the Butterfly» by Gerhard Nierhaus
Biografie
Gerhard Nierhaus studierte Komposition bei Peter Michael Hamel, Gerd Kühr und Beat Furrer. Er arbeitet mit trditionellen und zeitgenössischen digitalen und intermedialen Formaten, sein künstlerisches Schaffen umfasst zahlreiche Werke akustischer und elektronischer Musik, wie auch visuelle Medien. Er artbeitet am Institut für electronische Musik und Akustik (IEM) an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz (KUG), wo er Computermusik and Multimedia unterrichtet.
Geboren 1968 in Graz. 1985–86 Studium am Conservatory of Music, San Francisco (Komposition und Theorie) sowie am Art College, San Francisco (Malerei und Film), 1987–93 Kompositionsstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien bei Erich Urbanner sowie am Institut für Komposition und Elektroakustik. Wesentliche Anregungen durch Begegnungen mit Adriana Hölszky und Luigi Nono. 1993–94 Teilnahme am Stage d’informatique musicale des Ircam, Studium bei Tristan Murail, Paris.
Das Hinterfragen der gegenseitigen Abhängigkeit unterschiedlicher Wahrnehmungsqualitäten gehört zu den zentralen künstlerischen Anliegen Olga Neuwirths. Ausgangspunkt ihrer Arbeiten sind Klang-, Bild- und Sprachmaterialien verschiedenster Herkunft und Beschaffenheit, die ohne Rücksicht auf ihre Eigenschaften, aber mit viel Sinn für die Wirkung dramaturgischer Entwicklungen miteinander verbunden werden.
geboren 1965 in Neustadt a.d. Waldnaab (Bayern), studierte in München und in Berlin Politikwissenschaft u.a. bei Johannes Agnoli sowie Komposition und Musiktheorie in den 80er Jahren bei Wilhelm Killmayer, in den 90er Jahren bei Friedrich Goldmann, Gösta Neuwirth und Hartmut Fladt. Übersiedelte von Berlin, wo er fast 20 Jahre lang wohnte und studierte, 2004 nach Graz, wo er zunächst ein Aufbaustudium in Komposition bei Prof. Beat Furrer im Rahmen eines DAAD-Postgraduierten-stipendiums absolvierte und seit 2005 an der Kunstuniversität Graz Musiktheorie und Gehörbildung unterrichtet. Seit den 80er Jahren zahlreiche Vorträge sowie Veröffentlichungen in diversen Zeitungen und Zeitschriften zu gesellschaftstheoretischen, politischen, kulturellen und musikalischen Fragen.
Diverse Preise und Auszeichnungen, u.a. Kompositionsstipendium des Berliner Senats, Boris-Blacher-Preis für Komposition der Neuen Musik 2004, zweiter Preis beim Gustav-Mahler-Kompositionspreis der Stadt Klagenfurt 2008, Stipendium für einen Aufenthalt im Künstlerhaus Eckernförde im Herbst 2010. Förderung der Ernst-von-Siemens-Musikstiftung für die Arbeit am Musiktheater „Das Buch von allen Dingen“ nach dem Roman von Guus Kuijer, die in diesem Jahr abgeschlossen.
Aufführungen bei der „Klangwerkstatt Kreuzberg“, im Rahmen der Reihe „Unerhörte Musik“ im Berliner BKA, beim WDR Köln, beim Berliner Festival „MaerzMusik“, bei „The music of the 21st century“ in Wien, bei der Ensembleakademie „Impuls“ (Graz), beim „musikprotokoll“ im Steirischen Herbst, beim Festival „música viva“ in Portugal 2008, im Austrian Cultural Forum in New York. Portraitkonzerte beim Berliner Festival für neue Musik „Ultraschall“; beim Frankfurter Festival „Auftakt“ und beim ORF/jeunesse. Zusammenarbeit u.a. mit dem Klangforum Wien, dem Berliner ensemble mosaik, dem Grazer Ensemble „Schallfeld“, dem Eckernförder „ensemble reflexion k“ und dem Freiburger „ensemble aventure“. Radioportraits beim ORF und DeutschlandRadio.
Daniel Mayer (*1967) ist Komponist mit Schwerpunkt Elektronik. Er arbeitet und forscht in den Bereichen Klangsynthese und algorithmische Komposition und entwickelt dafür spezielle Software. Seine Musik wurde auf zahlreichen internationalen Festivals elektronischer und zeitgenössischer Musik aufgeführt und u.a. 2007 mit dem Giga-Hertz-Produktionspreis am ZKM Karlsruhe ausgezeichnet. Er absolvierte an der Universität Graz Studien der Mathematik und Philosophie und studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz instrumentale Komposition bei Gerd Kühr. 2001/02 studierte er postgradual am elektronischen Studio der Musik-Akademie Basel bei Hanspeter Kyburz. Seit 2011 ist er am Institut für Elektronische Musik und Akustik der Kunstuniversität Graz tätig, von 2011-14 Mitarbeit am FWF-Forschungsprojekt Patterns of Intuition, seit Oktober 2016 Gastprofessor für elektroakustische Komposition. Von 2014-17 kuratorische Tätigkeit beim Kulturzentrum bei den Minoriten, seit 2016 zusammen mit Gerhard Eckel und Marko Ciciliani für die Konzertreihe signalegraz.
1988-2001: Studium am neuen Konservatorium Thessaloniki.(Schlagzeug, Harmonielehre, Kontrapunkt), sowie Kompositionsunterricht.
2001-2004: Bakkalaureatstudium (Komposition und Musiktheorie) an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz bei Gerd Kühr und Georg Friedrich Haas.
seit 2004: Magisterstudium (Komposition) an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien bei Detlev Müller-Siemens.
Teilgenommen in Kompositionsseminare von T.Antoniou, K.Stockhausen, Y.Pagh-Pahn, M.Spahlinger, W.Rihm.
Werke für solo Instrumente, Kammermusik, Vokalmusik, Orchestermusik, Elektronische Musik, als auch Musik für Theater und video-art.
Seine Kompositionen wurden in Griechenland, Österreich, Deutschland, Tschechien und Slowenien aufgeführt.